Geschichte

Zur einer Zeit voller Verzweiflung, Hass und Krieg verfiel das Universum dem Chaos.

Macht, Gier und die Bewahrung der eigenen Existenz zerstörten den Wunsch von Frieden in der Galaxie. Die Verzweiflung der Stämme ist immens und ihre Ressourcen knapp, so dass Krieg die einzige Möglichkeit ist etwas zu ändern. Allem Bestreben die neue Energiequelle zu beherrschen führt die Völker in einen erbitterten Kampf um das Orbita.

Als den Völkern bewusst wurde, welch zahlreiche Vorkommen auf den Planetenfragmenten Gaius, Rocsha und Delvus nach der Kollision eines gewaltigen Meteors zu finden sind, stießen die Völker tiefer ins Universum um das Orbita für sich zu beanspruchen… Es löste den größten Krieg aus den die Galaxis jemals gesehen hat.

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Ein Abbild des Friedens zeichnet sich ab über Sigma Etaris. Die Menschen leben in Frieden, Harmonie und Einigkeit auf ihrem Heimatplaneten. Dem Schutz der Ordnung hat sich das Kaiserreich von Teraris verschrieben und sorgt für Gleichgewicht auf Latarus. Der gemeinsame Wohlstand der Menschen lässt sie unbeschwert miteinander leben. Handel und Austausch von seltenen Gütern ließen den Markt florieren, der unter ihnen statt findet. Es war wahrlich eine Harmonische Zeit, in der alle Menschen gleichauf standen und sich dem Erhalt der Menschheit und dem Frieden verschrieben haben. Neben dem ertragreichen Handel haben sie sich auch auf spiritueller Ebene ausgetauscht. So haben sie viele Einblicke in die Kulturen der anderen Völker von Latarus erhalten und diese ehrenhaft angenommen und schätzen gelernt. Aber wie in jeder Gesellschaft sind auch hier Zweifler unter den Menschen zu finden. Viele befürchten, es würde den Frieden beeinflussen oder ihn in zwei brechen. Es wird heimlich gesprochen und in gewissen Kreisen darüber diskutiert. So blieb es nicht aus, dass sich Fanatiker und Gläubige Gehör verschafften um somit das Wort des Zweifels zu säen. Der Grund für ihre Zweifel an dem Kaiserreich ist nachvollziehbar. Sie fühlen sich hintergangen und betrogen, da die Ressourcen nicht gerecht verteilt werden und der Adel immer einen höheren Stand als das gemeine Volk hat. Somit fühlen sich die Unterschichten missverstanden und aus wenigen Zweiflern und ein paar Worten wurden schnell Splittergruppen, die sich zu kleinen Gemeinschaften entwickelt haben. Zur Zeit sind es nur Worte und noch wenige, aber auch sie werden sicher wachsen und bald mehr darstellen. Dennoch leben alle in Harmonie mit jeder Gruppierung oder jenem Stammesvolk zusammen, denn der Frieden ist allem wichtiger als persönliche Belange oder Bestrebungen.  

Denn was wäre die Welt ohne die Ordnung und den Schutz des Kaiserreichs?

Wahrlich ein schrecklicher Ort voller Krieg und Hass. Und das wünscht sich niemand. Und auch wenn sie Zweifel und bedenken haben, so haben sie auch Familie und Freunde, deren Verlust weit aus schlimmer wäre.

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Einige Zeit verging: die Menschen lebten weiterhin in Frieden und Einklang auf Latarus. Doch einige Umstände haben sich verändert: Der Missmut wurde größer und die Ungleichheiten zwischen dem Adel und den Armen haben sich immer mehr abgezeichnet. Natürlich kippte dies immer mehr die Stimmung, und vergrößert den Hass und Zorn der Unterschichten. So kam es, dass Orden wie der der Setaras sich erheben konnten. Aus Mitgliedern aus verschiedenen Glaubensorden zusammengesetzt, wuchsen sie schnell und die ungerechte Behandlung der unteren Schichten beschleunigte das Wachstum enorm. So kam es das aus wenigen Leuten schnell einer der mächtigsten Orden empor stieg. Sie haben sich gegen das Kaiserreich ausgesprochen und folgen fest ihrem eigenen Glauben. Gläubige und Fanatiker bereiten sich vor, dem Ganzen ein Ende zu setzen und dem Kaiserreich entgegen zu treten. Viele Predigen locken immer mehr Anhänger ins Haus Setaras.

 

Das Kaiserreich lässt uns hungern, sie geben die Gelder den Reichen während wir im Dreck kriechen

 

Eine Zeile aus den Predigten von den Setaras, die den Unmut des Volkes aufnimmt.

Sie fingen aber nicht nur an zu reden, sondern bereiten sich auch auf den Kampf vor. So kam es, dass sie damit begannen, Waffen zu sammeln und sich Rüstungen herzustellen. Ihre Ziele: Die Ungleichheit zu beenden und die Unterdrückung derer zu verhindern, die dem Kaiserreich noch folgen. Sie planten einen Überfall auf das Innere des Kaiserreichs um die dortigen Victas für sich zu erbeuten. Victas waren einst dafür geschaffen worden, den Frieden in den Straßen zu erhalten und stellen eine wahre Übermacht dar. Doch diese Macht wurde missbraucht und diente zur Unterdrückung der Unterschicht. Geprägt von dem Hass, den das Kaiserreich ihnen entgegen brachte, ist ihr Ziel klar: Beschaffung der Victas und der Sturz des Kaiserreichs. Das Ziel vor Augen suchen sie jetzt den Weg, der ihnen die Aussicht auf Freiheit geben soll. Ungewiss ist jedoch, ob sie die einzigen sind, die dieses Ziel verfolgen. Somit ist ein gewisser Zugzwang zugegen.

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Die Zeit verstrich, die Vorbereitungen liefen mehr als gut. Die Setaras wurden mächtig und wuchsen beständig. Sie hatten ihr Ziel vor Augen, und den Glauben an Freiheit im Sinn. Ihre Armee wurde bestückt mit Waffen und Rüstungen, bereit für den Kampf. Doch sie waren nicht die einzigen, die sich zusammengetan haben und einen Plan verfolgten. Denn die Unterdrückung durch das Kaiserreich hat viele Gruppen empor gebracht. Sie haben den Hass, Feindseligkeit und den Willen für ihre Freiheit zu kämpfen geschürt. Auch wenn die Gruppen dasselbe Ziel hatten, wollte niemand die Macht der Victas teilen und jeder wollte diese mächtige Waffe für ihre Zwecke benutzen. So kam es auch unter den Gruppen zu Kämpfen und Streitigkeiten, denn jeder wollte die Victas für sich und niemand wollte nachgeben. So wurden aus Streitigkeiten kleine Bürgerkriege. Das Kaiserreich versuchte nicht, ihnen zu helfen, sondern nur sich zu schützen, denn sie fühlten sich sicher. Aber wie lange genau sind sie es noch …. So vergingen Tage mit Kämpfen in der Stadt und das Kaiserreich bemerkte nicht, dass es Splittergruppen gelang, in das Innere vorzudringen und sich der Waffenkammer zu nähern. Dort befanden sich nicht nur die Waffen der kaiserlichen Armee sondern auch ihre Rüstungen und die Zugänge zu den Victas. So gelang es den Setaras und den Outlaws, sich einige dieser mächtigen Waffen zu sichern. Sie hofften, sie könnten damit den Frieden wiederherstellen. Doch die Gier der anderen war zu groß, sodass sie einen Krieg inmitten der Stadt auslösten. Es gab viele Opfer und Verletzte zu beklagen, ganze Siedlungen brannten nieder. So zerbrach das einst so prunkvolle Kaiserreich und die Völker teilten sich, auch wenn sie dem selben Stamm angehörten. Sie flohen im Krieg auf der Suche nach einer neuen Heimat für sich und ihr Volk. Niemand hätte gedacht, dass der Wunsch nach Frieden und Freiheit solch einen Preis fordert, und alles in zwei bricht, was sie einst geliebt haben. Viele haben Verluste zu beklagen, Familien wurden zerstört oder fanden sich nie wieder. Und so begann das Leben auf den Randplaneten des Universums und die Geschichte wurde neu geschrieben. Das Kaiserreich, einst so mächtig und geschätzt wurde zerstört von seinem eigenen Untertanen und seinem Unwillen, für das Volk einzustehen.